Interdisziplinärer Ansatz

Mit dem umfangreichen und in Theorie und Praxis äußerst differenzierten Kampagnenkonzept hat die EnergieAgentur.NRW die potenziellen Wege der „mission E“ für Sie bestens markiert, professionell ausgestattet und in den vielen Jahren seit der Erstbegehung 2006 immer wieder geprüft und optimiert. Von A für Anreizsystem bis Z wie Zielgruppenansprache – das mehrfach ausgezeichnete Konzept wird Ihr Kampagnenteam für den Weg der „mission E“ vorbereiten, ausrüsten und begleiten.

 

Dabei geht es nicht nur um eine Disziplin wie etwa das Kampagnenmanagement: Die Aufgabe der dauerhaften Nutzermotivation ist sehr facettenreich, sie erfordert Know-how, Methoden und Aktivitäten auf verschiedenen Gebieten. Dazu zählt zum Beispiel die klassische Werbung genauso wie Grundsätze der Wahrnehmungs- und Motivationspsychologie, Methoden der Aus- und Weiterbildung und – ganz wichtig – die interne Kommunikation. Entsprechend breit aufgestellt sind die Materialien, die Ihnen für Ihre „mission E“ zur Verfügung stehen.

 

Mehrfach ausgezeichnet und zur Nachahmung empfohlen

Eine Erfolgsgarantie für Ihre Motivationskampagne kann Ihnen die EnergieAgentur.NRW nicht geben – aber die Zusicherung, dass sich das Konzept der „mission E“ seit 2006 bereits in vielen Verwaltungen und einigen Unternehmen bewährt und zu teils beeindruckenden Einsparerfolgen geführt hat. Zu den erfolgreichen Anwendern zählen zum Beispiel die Bundeswehr, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die Deutsche Rentenversicherung Rheinland, das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW sowie zahlreiche Kommunen und Kreise auch außerhalb Nordrhein-Westfalens.

Das Qualitätssiegel „ausgezeichnet“ kann sich die „mission E“ mittlerweile mehrfach auf ihre Fahnen schreiben: So erhielt sie 2008 von der Europäischen Kommission die Auszeichnung “Best Partner der Sustainable Energy Europe Campaign”, und im selben Jahr wurde sie von der Deutschen UNESCO-Kommission zum Offiziellen Projekt der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ernannt; sie erhielt 2010 (Bundeswehr), 2013 (BImA) und 2014 (Stadt Dortmund) von der Deutschen Energie-Agentur wiederholt das Label „Good Practice Energieeffizienz“ – und wird damit ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen.


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Perfektes Logo und gehaltvoller Markenkern

Die Kombination aus Design und Inhalt macht die Wortbildmarke einzigartig und verleiht ihr einen hohen Wiedererkennungswert. Mit dem allgemein und leicht verständlichen Begriff „Mission“ kann sich jeder Beschäftigte einer Verwaltung, eines Unternehmens oder einer Organisation problemlos identifizieren. Als Mission wird die Kampagne zu einem „höheren“ Auftrag, sie impliziert eine selbstverständliche Aufgabe und appelliert indirekt ans Mitmachen. Die unkonventionelle Kleinschreibung erhöht die Aufmerksamkeit und erlaubt bei Bedarf auch den englischsprachigen Einsatz.


Das hochgestellte, kraftvolle E betont durch Position und Großschreibung seine Wichtigkeit. Ein Buchstabe, der es in sich hat: Er steht für das Einsatzgebiet, die Kernthemen und -aufgaben der Mission: Energie, Effizienz, Einsparung, Emission und für das Engagement jedes und jeder Einzelnen. Die Wahl der unterschiedlichen Schriften und die Farbgebung runden das Bild des Logos ab und machen es zum prägnanten Markenzeichen, das sich auch bei Ihrer Belegschaft schnell einprägen und die Kampagne zu ihrer „mission E“ machen wird. Denn mit dem Basismodul der „mission E“ erwerben Sie auch die unbefristeten und uneingeschränkten Nutzungsrechte an der Wortbildmarke in Ihrem individuellen Farbcode.

Eine Marke mit positivem Image seit 2006
Das charakteristische visuelle Design des Logos „mission E“ allein reicht aber nicht für die erfolgreiche und dauerhafte Akzeptanz der Marke bei der Belegschaft. Ein Logo steht immer nur stellvertretend für ein Produkt und ein bestimmtes Image. Und das ist entscheidend für den Erfolg der Marke. 


Für das positive Image der Marke „mission E“ sind seit dem Start bei der Bundeswehr 2006 spezifische konzeptionelle Eckpfeiler verantwortlich, nicht zuletzt die Art und Weise, wie die Kampagne die Zielgruppe anspricht. Hier seien nur drei der wichtigsten Eckpfeiler des bewährten Kampagnenkonzepts genannt:

  1. „Energiesparen ohne Komfortverzicht“. Die zentrale Kampagnenaussage betont, dass der Komfort auf keinen Fall eingeschränkt wird. Niemand soll beispielsweise frieren oder mit zu wenig Licht auskommen. Tatsächlich geht es ausschließlich darum, überzogene oder überflüssige Energieverbräuche zu reduzieren. Nachteile entstehen den Beschäftigten dadurch nicht.
     
  2. Der besondere Clou: Die „mission E“ spricht die Beschäftigten vor allem als Privatpersonen an. So hilft ihnen die Kampagne, ihre privaten Energieverbräuche und damit ihre Strom- und Heizkosten zu senken. Dieser private Nutzen motiviert die Beschäftigten, ihren Umgang mit Energie zu ändern – sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz.
     
  3. Die wohlwollend-empathische Ansprache der Zielgruppe zieht sich durch die komplette Kampagnenkommunikation. Die immer freundliche, höfliche und positiv bis heiter gestimmte „Tonlage“ sorgt für eine sympathische Grundstimmung und eine harmonische Beziehung zu den Beschäftigten. Und zwar immer auf Augenhöhe und ohne erhobenen Zeigefinger. Ein wichtiger Schlüssel, die Belegschaft zum dauerhaften Mitmachen zu bewegen.  
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Große Flexibilität bei fast 80 potenziellen Aktivitäten

Das Angebot an möglichen Kampagnenbausteinen ist reichhaltig und abwechslungsreich: Das Konzept der „mission E“ bietet Ihnen einen großen bunten „Blumenstrauß“ aus fast 80 denkbaren Aktivitäten, die sich auf neun Aktionsbereiche verteilen. Ihr Kampagnenteam kann daraus eine ganz individuelle Auswahl treffen. Die Zusammenstellung der passenden Aktionen richtet sich beispielsweise nach der:

  • Größe der Verwaltung bzw. des Unternehmens
  • Anzahl der Beschäftigten
  • Laufzeit der Kampagne
  • Höhe des jährlichen Kampagnenbudgets
  • Größe und Zusammensetzung des Kampagnenteams  

Dabei ist nicht die Anzahl der Aktionen entscheidend für den Erfolg Ihrer „mission E“: Es kommt darauf an, dass die Auswahl zu den jeweiligen Bedingungen passt und das Team nicht überfordert. Um Abwechslung, Interesse und Spannung bei den Mitarbeitern zu erreichen und zu erhalten, sollten jedoch möglichst viele der neun folgenden Aktionsbereiche berücksichtigt werden.

Intranet – ein ideales Medium

Kostengünstig, schnell und „flächendeckend“, das sind die großen Vorteile des Mediums Intranet. Daher ist es empfehlenswert, für die „mission E“ im Intranet einen eigenen Themenbereich einzurichten. Je abwechslungsreicher die Inhalte sind, umso häufiger besuchen die Beschäftigten diesen Themenbereich. So wird die Intranetadresse der „mission E“ zu einem wichtigen Baustein Ihrer Kampagne. Die Palette möglicher Inhalte umfasst zum Beispiel

  • aktuelle Nachrichten und eine eigenen Newsletter,
  • interaktiv konzipierte Energiespartipps,
  • monatliche Themenschwerpunkte,
  • eine Serie interner Werbeträgern („Testimonials“),
  • ein Verbrauchsbarometer „Strom“ und „Wärme“
  •  sowie eine Linksammlung und einen Downloadbereich. 

Zur Sprache kommen hier also nicht nur die News und Aktivitäten zu Ihrer „mission E“, sondern auch praktische Informationen und Tipps zum Energiesparen im privaten und beruflichen Alltag.

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Werbung – sichtbare Botschaften und Informationen

Gedruckte Aktions- und Werbemittel spielen neben den digitalen Medien für den Kampagnenerfolg eine wichtige Rolle. Handliche Broschüren, informative Banner, attraktive Plakate, Türhänger und andere Printprodukte machen die Kampagne in der Verwaltung sichtbar und präsent. Gut in den Gebäuden verteilt senden sie die Kernbotschaften und -informationen zur „mission E“ aus und erinnern unaufdringlich an die Ziele der Kampagne. Das ist für die erfolgreiche Sensibilisierung und Motivation der Beschäftigten unverzichtbar. Das breite Spektrum möglicher Aktions- und Werbemittel beinhaltet beispielsweise 


  • ein Faltblatt über die Kampagne 
  •  ein Einführungsplakat 
  • eine Plakatserie mit Werbeträgern, 
  • die Poster „Feierabendcheck“ und „Stoßlüften“, 
  • die Broschüre „Energie-Sparbuch“, 
  • den Türklinkenanhänger „Alles aus?“ 
  • die Aufkleber „Drück mich zum Abschied!“ und 
  • die Thermokarte mit Temperaturanzeige.

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Veranstaltungen vor Ort – persönliche Gespräche und Beratungen

Nichts geht über den persönlichen Kontakt. Direkte Gespräche mit den Beschäftigten können viel stärker überzeugen und motivieren als jedes digitale oder gedruckte Werbe- oder Informationsmittel. Deshalb gehören Vor-Ort-Veranstaltungen unbedingt zum Aktionsfahrplan, sie sind absolute Highlights der „mission E“. Denn erst bei individuellen Beratungen und Gesprächen wird die Kampagne für die Beschäftigen „lebendig“: Sie lernen die Macher hinter den Kulissen kennen, können ihnen Fragen stellen und erfahren auf direktem Wege, wie sie am Arbeitsplatz und zu Hause ohne großen Aufwand Energie sparen können. Neben der Auftaktveranstaltung zur Kampagne bieten persönliche Energieberatungen sowie Aktionstage und Aktionswochen ideale Gelegenheiten für den direkten Draht zwischen Belegschaft und Kampagnenteam.

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Wettbewerbe – Motivation durch Anreize

Wer aus innerer Überzeugung handelt, ist hoch motiviert. Das gilt auch für den bewussten Umgang mit Energie. Doch bis zu diesem „Reifegrad“ möglichst aller Mitarbeiter muss eine Motivationskampagne wie die „mission E“ viel Überzeugungsarbeit leisten. Kurz- bis mittelfristig bedeutsam sind in diesem Zusammenhang auch Wettbewerbe und Gewinnspiele. Die Aussicht auf eine Gewinnchance und eine materielle Belohnung spornt die Beschäftigten an, sich zu beteiligen und mit dem Thema Energiesparen zu beschäftigen. Der Spaßfaktor und seine motivierende Wirkung sind dabei nicht zu unterschätzen: Alles, was Spaß macht, bleibt in bester Erinnerung. Deshalb hat die EnergieAgentur.NRW auch zu diesem Aktionsbereich zahlreiche Vorschläge vorbereitet, etwa

  • Intranet-Energiequiz, 
  • „Stromsparer des Jahres“, 
  • „Der älteste Kühlschrank“, 
  • Foto- und Schreibwettbewerb sowie
  • Gebäude und Konzeptwettbewerb.

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Aus- und Weiterbildung – Verhaltensänderung durch Lernprozesse

Professionelle Aus- und Weiterbildung hat eine noch größere Tiefenwirkung als viele andere Kampagneninstrumente zur Sensibilisierung und Motivation der Belegschaft. Wer sich in Seminaren oder Workshops aktiv und intensiv mit dem Thema „Energiebewusstes Nutzerverhalten“ befasst, hat beste Chancen, gewohnte Verhaltensweisen zu reflektieren und notwendige Veränderungen zu erlernen. Deshalb empfiehlt die EnergieAgentur.NRW, die Themen „Energiebewusstes Verhalten“ (für die Beschäftigten) und „Dauerhafte Nutzermotivation“ (für Multiplikatoren) in die interne Aus- und Weiterbildung zu integrieren. Die Erfahrungen zeigen, dass dies der „Königsweg“ zur langfristigen Institutionalisierung der Nutzermotivation ist. Auch für diesen Aktionsbereich liefert Ihnen das Konzept der „mission E“ Vorschläge, die Sie für Ihre Kampagne nutzen können, wie zum Beispiel:

  • Multiplikatoren-Seminare
  • Fachseminare für Funktionsträger,
  • Kurzseminare für die Beschäftigten,
  • Seminarmodule für die Auszubildenden,
  • Schulungen für Kampagnenbeteiligte und
  • Workshops im Rahmen von Aktionswochen.

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Organisatorisches – Flankierung des energiebewussten Verhaltens

Die Beschäftigten stehen im Fokus Ihrer Motivationskampagne. Mit Hilfe ihres bewussteren Nutzerverhaltens kann der Strom- und Wärmeverbrauch auf Dauer gesenkt werden. Ergänzend dazu sind aber auch rein organisatorische Veränderungen durchaus sinnvoll, denn sie unterstützen die Motivation der Beschäftigten. Das schafft zum Beispiel die Einführung eines Energiecontrollings in Ihren Liegenschaften und Gebäuden: Die Verbräuche von Strom und Wärme werden transparenter, und die Beschäftigten können mit Spannung die Verbrauchsentwicklungen in ihrer Liegenschaft verfolgen. Sinkende Verbrauchskurven bestätigen den Erfolg des veränderten Verhaltens und feuern zum Weitermachen an. 


Aber auch andere organisatorische Maßnahmen, die übrigens kaum Kosten verursachen, haben sich als ideale Begleiter der „mission E“ bewährt:

  • Betreiber-Nutzer-Vereinbarungen,
  • kontinuierliche Verbesserungsprozesse,
  • das Beschaffungskriterium „Energieeffizienz“,
  • eine Optimierung von Software-Updates und das schon erwähnte
  • Liegenschaftskataster und Energiecontrolling
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Technik – abschaltbare Steckdosenleisten und Co.

Was für die Organisation gilt, gilt auch für den Bereich Technik. Optimierungen auf diesem Gebiet können die Motivationskampagne „mission E“ durchaus gewinnbringend flankieren. Denn auch verschiedene technische Maßnahmen führen zu einer Reduzierung der Energiekosten. Ein Beispiel: Ausschalten heißt nicht immer abschalten, Denn viele elektrische Geräte wie Computer, Bildschirme und Drucker benötigen wegen eingebauter Netzteile auch nach dem Ausschalten weiterhin Strom. Abschaltbare Steckdosenleisten verhindern das: Sie unterbrechen die Stromzufuhr und verhindern die unnötigen Leerlaufverluste im „Scheinaus-Betrieb“. Hier eine Auswahl möglicher Technikmaßnahmen aus dem Kampagnenkonzept:

  • abschaltbare Steckdosenleisten und Vorschaltgeräte,
  • „intelligente“ Bildschirmschoner,
  • Anpassung von Heizzyklen und Heizkurven sowie
  • die bedarfsgerechte Nacht- und Wochenendabsenkung von Heizungsanlagen.
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Interne Kommunikation – Pflichtprogramm der „mission E“

Oft wird die interne PR in Verwaltungen und Unternehmen vernachlässigt und unterschätzt. Dabei hat die interne Öffentlichkeitsarbeit größte Bedeutung für die Stärkung der kulturellen Identität etwa einer Verwaltung. Bei der Umsetzung der „mission E“ spielt sie deshalb eine unverzichtbare Schlüsselrolle. Über die unterschiedlichen Kanäle und Instrumente der internen Öffentlichkeitsarbeit, wie etwa Rundmails, Intranetmeldungen, Plakate, Aushänge, Präsentationen, persönliche Gespräche etc., erreichen Sie mit Ihrer Kampagne die Zielgruppe in besonders überzeugender Weise und können die Beschäftigten informieren, sensibilisieren und motivieren. Neben den rein sachlichen Informationen rund um die „mission E“ inklusive der Einsparergebnisse transportiert die interne Kampagnen-PR im Wesentlichen auch die emotionalen und damit für jede gute Beziehung entscheidenden Faktoren wie Vertrauen, Verständnis, Glaubwürdigkeit und Sympathie für die Inhalte.


Das Konzept der „mission E“ unterstützt Sie mit einem umfangreichen Empfehlungskatalog bei der Planung Ihrer internen Kampagnen-PR und bei der Auswahl der potentiellen Kommunikationsinstrumente.

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Externe Öffentlichkeitsarbeit – Wirkung nach außen und innen

„Externe PR hat auch interne Wirkungen.“ Frei nach diesem Motto sollten Sie die externe Öffentlichkeitsarbeit nutzen, um auf Ihre Kampagne und das beispielhafte Engagement Ihrer Beschäftigten im Dienste des Klimaschutzes aufmerksam zu machen. Sie steigern damit nicht nur den Bekanntheitsgrad und das Image Ihrer Verwaltung oder Ihres Unternehmens, sondern stärken auch das Wir-Gefühl innerhalb der Belegschaft. Erfolgreiche Vorbilder auf dem Gebiet ökologisch verantwortlicher Taten sind in den Medien stets willkommen. Vorausgesetzt, Ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „mission E“ ist professionell aufgestellt. Das gilt für Pressemitteilungen, Fotomaterial, Pressekonferenzen in gleicher Weise wie für die dauerhafte Präsentation Ihrer Kampagnenaktivitäten und -erfolge im Internet auf einer eigenen Projektseite. Konkrete Anleitungen, Beispiele und Vorlagen finden Sie im Kampagnenkonzept beispielsweise zu folgenden Aktivitäten:

  • die Projektseite im Internet,
  • die Pressemitteilung und die Pressekonferenz,
  • die Kampagnen-CD bzw. den Kampagnen-USB-Stick,
  • den Fach- und Autorenbeitrag sowie
  • die Präsentation auf einer Fachveranstaltung.
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