Über Ostern so richtig abschalten

29. March 2018 | Energiespartipps

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür – wieder eine gute Gelegenheit, Computer, Monitor, Drucker und Co. ebenfalls eine echte Auszeit zu gönnen, solange man nicht im Büro ist. Denn wer die Bürogeräte vor dem langen Osterwochenende mithilfe einer abschaltbaren Steckdosenleiste oder durch das Ziehen der Netzstecker vom Stromnetz trennt, vermeidet unnötige Leerlaufverluste. Gleichzeitig reduziert dieser einfache Handgriff die Stromkosten und die CO2-Emissionen.

 

Die Einsparpotenziale – ein Rechenbeispiel
In einem Bürogebäude arbeiten 500 Beschäftigte, deren Computer-Arbeitsplätze vergleichbar ausgestattet sind; die Leistungsaufnahme eines PC inklusive Monitor und Drucker beträgt im Scheinaus-Betrieb 12 Watt. Der Arbeitgeber zahlt einen Strompreis von 0,26 Euro pro Kilowattstunde (kWh). Die Beschäftigten gehen am heutigen Donnerstag, 29. März 2018 um 17 Uhr in den wohlverdienten Feierabend und sind erst am Dienstag, den 3. April 2018 um 8 Uhr wieder im Büro.
 

Ausmachen macht was aus – in Bürogebäuden gilt dieser Grundsatz in besonderer Weise für das kurz bevorstehende, lange Osterwochenende (Bild: Pixabay).


Wenn alle Mitarbeiter ihre Bürogeräte mithilfe von abschaltbaren Steckdosenleisten oder durch das Ziehen der Netzstecker ausschalten, senken sie den Stromverbrauch über die Feiertage (Abwesenheit: 111 Stunden) um insgesamt 666 Kilowattstunden; gleichzeitig reduzieren sie die Stromkosten um 173 Euro und die Kohlendioxid-Emissionen um 366 Kilogramm.

 

Leerlaufverluste durch „Stand-by“ und „Scheinaus“
Viele Geräte der Informations- und Unterhaltungselektronik verbrauchen auch dann Strom, wenn sie nicht genutzt werden – beispielsweise im „Stand-by“, dem Bereitschaftsbetrieb. Was aber weithin unbekannt ist: Zahlreiche elektrische Geräte benötigen selbst dann noch Strom, wenn sie ausgeschaltet sind („Scheinaus-Betrieb“). Ursache hierfür sind die innen liegenden Netzteile („Transformatoren“), die bei vielen Bürogeräten durch das Betätigen des Ausschalters nicht ausgeschaltet werden.

 

Ein zuverlässiges und zugleich kostengünstiges Mittel zur Vermeidung der teuren, durch den Stand-by und den Scheinaus-Betrieb verursachten Leerlaufverluste sind abschaltbare Steckdosenleisten: Sie trennen die angeschlossenen Geräte zum Beispiel des dienstlichen PC-Arbeitsplatzes, des privaten Arbeitszimmers oder der Fernsehecke komplett vom Stromnetz.

 

 

Zahlreiche Beiträge zu vielfältigen Themen beispielsweise der Energieeffizienz finden sich auch unter www.energieblogger.net.


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Autor: Tom Küster



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      Die Einsparpotenziale – ein Rechenbeispiel
      In einem Bürogebäude arbeiten 500 Beschäftigte, deren Computer-Arbeitsplätze vergleichbar ausgestattet sind; die Leistungsaufnahme eines PC inklusive Monitor und Drucker beträgt im Scheinaus-Betrieb 12 Watt. Der Arbeitgeber zahlt einen Strompreis von 0,26 Euro pro Kilowattstunde (kWh). Die Beschäftigten gehen am heutigen Donnerstag, 29. März 2018 um 17 Uhr in den wohlverdienten Feierabend und sind erst am Dienstag, den 3. April 2018 um 8 Uhr wieder im Büro.
       

      Ausmachen macht was aus – in Bürogebäuden gilt dieser Grundsatz in besonderer Weise für das kurz bevorstehende, lange Osterwochenende (Bild: Pixabay).


      Wenn alle Mitarbeiter ihre Bürogeräte mithilfe von abschaltbaren Steckdosenleisten oder durch das Ziehen der Netzstecker ausschalten, senken sie den Stromverbrauch über die Feiertage (Abwesenheit: 111 Stunden) um insgesamt 666 Kilowattstunden; gleichzeitig reduzieren sie die Stromkosten um 173 Euro und die Kohlendioxid-Emissionen um 366 Kilogramm.

       

      Leerlaufverluste durch „Stand-by“ und „Scheinaus“
      Viele Geräte der Informations- und Unterhaltungselektronik verbrauchen auch dann Strom, wenn sie nicht genutzt werden – beispielsweise im „Stand-by“, dem Bereitschaftsbetrieb. Was aber weithin unbekannt ist: Zahlreiche elektrische Geräte benötigen selbst dann noch Strom, wenn sie ausgeschaltet sind („Scheinaus-Betrieb“). Ursache hierfür sind die innen liegenden Netzteile („Transformatoren“), die bei vielen Bürogeräten durch das Betätigen des Ausschalters nicht ausgeschaltet werden.

       

      Ein zuverlässiges und zugleich kostengünstiges Mittel zur Vermeidung der teuren, durch den Stand-by und den Scheinaus-Betrieb verursachten Leerlaufverluste sind abschaltbare Steckdosenleisten: Sie trennen die angeschlossenen Geräte zum Beispiel des dienstlichen PC-Arbeitsplatzes, des privaten Arbeitszimmers oder der Fernsehecke komplett vom Stromnetz.

       

       

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