Stromexport 2017: Zuwachs auf 60 Mrd. Kilowattstunden

10. January 2018 | Studien

Deutschland ist Europas größter Stromexporteur: Im abgelaufenen Jahr verkaufte die Bundesrepublik per Saldo rund 60 Mrd. Kilowattstunden (60 TWh) Strom ins Ausland, das entspricht rund 10 % des bundesweit verbrauchten Stroms. Wie eine Analyse von Agora Energiewende außerdem zeigt, wurden im Jahr 2017 über 4 TWh Strom mehr exportiert als im Vorjahr (plus 7,3 %) und 2,5 TWh mehr als 2015, dem bisherigen Rekordjahr. Seit 2012 (Saldo: 25,1 TWh) ist Deutschlands Nettostrom-Export somit um knapp 140 % angestiegen.

 

Die größten Stromabnehmer bleiben Österreich, Frankreich, die Niederlande und die Schweiz, die größten Stromlieferanten sind Dänemark und Tschechien.
 

Deutschland ist Stromexport-Europameister: Es exportierte 2017 Strom in Höhe von 10 % des Verbrauchs (Quelle: Agora Energiewende).


Der Grund für die hohen Stromexporte ist laut Agora Energiewende folgender: Da Deutschland nach Skandinavien die zweitniedrigsten Börsenstrompreise Europas hat (3,4 Cent/kWh), lohnt es sich für Deutschlands Kohle- und Gaskraftwerksbetreiber, ihren Strom an unsere Nachbarn zu verkaufen. Die Erlöse hierfür beliefen sich unterm Strich auf etwa 1,4 Milliarden Euro. Die Stunden mit negativen Strompreisen, die – wie in den vergangenen Tagen – oft besondere Aufmerksamkeit bekommen, fallen dagegen in der Gesamtbilanz kaum ins Gewicht.

 

Zahlreiche spannende Beiträge auch zu vielfältigen Themen der Energiewende finden sich auch unter www.energieblogger.net.


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Autor: Tom Küster
Quelle: Agora Energiewende, Berlin



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      Die größten Stromabnehmer bleiben Österreich, Frankreich, die Niederlande und die Schweiz, die größten Stromlieferanten sind Dänemark und Tschechien.
       

      Deutschland ist Stromexport-Europameister: Es exportierte 2017 Strom in Höhe von 10 % des Verbrauchs (Quelle: Agora Energiewende).


      Der Grund für die hohen Stromexporte ist laut Agora Energiewende folgender: Da Deutschland nach Skandinavien die zweitniedrigsten Börsenstrompreise Europas hat (3,4 Cent/kWh), lohnt es sich für Deutschlands Kohle- und Gaskraftwerksbetreiber, ihren Strom an unsere Nachbarn zu verkaufen. Die Erlöse hierfür beliefen sich unterm Strich auf etwa 1,4 Milliarden Euro. Die Stunden mit negativen Strompreisen, die – wie in den vergangenen Tagen – oft besondere Aufmerksamkeit bekommen, fallen dagegen in der Gesamtbilanz kaum ins Gewicht.

       

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