Coffee to go: Thermobecher im Test

30. October 2017 | Energie

Ob in der überfüllten U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder beim romantischen Winterspaziergang – an kalten Tagen sind Heißgetränke zum Mitnehmen eine echte Wohltat. Die schweizerische Partnerzeitschrift „Saldo“ des Magazins „test“ hat nun zwölf Isolierbecher getestet – mit interessanten Ergebnissen: Die Hälfte der zwölf getesteten Modelle konnte überzeugen, einige Modelle halten Kaffee und Tee stundenlang heiß. Und die drei sehr guten Becher sind auch in Deutschland erhältlich – zu Preisen zwischen 21 und 29 Euro.

 

Edelstahlbecher von Emsa, Contigo und Starbucks „sehr gut“
Die optimale Trinktemperatur von Heißgetränken liegt zwischen 60 und 70 Grad. Um herauszufinden, wie gut die Thermobecher isolieren, haben die Warentester von „Saldo“ die Temperatur von anfänglich 80 Grad heißem Wasser nach zwei und vier Stunden erneut gemessen. Hierbei hatten die Becher aus Edelstahl im Vergleich zu Bechern aus Acryl die Nase eindeutig vorn: Drei Modelle hielten auch nach zwei Stunden noch eine Temperatur von 63 Grad und bestanden den Test insgesamt mit „sehr gut“ – sie alle sind aus Edelstahl und in Deutschland ebenfalls erhältlich:

  • Emsa Travel Mug Brombeere für zirka 21 Euro
  • Contigo West Loop Thermobecher blau für zirka 29 Euro
  • Starbucks Edelstahl-Thermobecher für etwa 21 Euro

Ein Nachteil des Starbucks-Bechers ist allerdings, dass er im Test den Kaffeegeruch stark annahm. Mit der Note „gut“ schnitt der Touch Travel Mug von Nespresso ab – hierzulande ist er für zirka 20 Euro erhältlich.
 

Der Coffee to go ist vor allem morgens und an kalten Tagen eine echte Wohltat (Bild: Pixabay).


Ikea, McDonalds und Tchibo im Mittelfeld
Außer dem Warmhaltevermögen prüfte „Saldo“ auch, wie stark sich die Becheroberfläche erhitzt, ob die Thermobecher dicht und robust sind und wie gut sich die Isolierbecher handhaben lassen. Auch wurden die Becher auf Schadstoffe untersucht. Dabei landeten die Modelle von Ikea, McDonalds und Tchibo nur im Mittelfeld. Ein zweites Modell von Starbucks, der Xoxo-Acrylbecher, fiel in dem Test durch – es isoliert längst nicht so gut wie das Modell aus Edelstahl.

 

Mit Mehrwegbechern Geld sparen – und die Umwelt schützen
Wer seinen Kaffee oder Tee zu Hause brüht oder aufgießt und im Isolierbecher mitnimmt, statt beim Bäcker einzukehren, spart Geld – das ist keine Überraschung. Aber auch bei vielen Kaffee- und Bäckerei-Ketten lässt sich mit einem Mehrwegbecher Geld sparen. Denn viele von ihnen bieten ihren Kunden mittlerweile Rabatte von bis zu 30 Cent, wenn sie den Coffee to go im eigenen Becher statt im Wegwerfbecher aus Pappe mitnehmen. Und aus Sicht des Umweltschutzes sind Thermobecher ohnehin zu empfehlen: Laut Deutscher Umwelthilfe landen allein in Deutschland pro Stunde 320.000 Pappbecher im Müll.


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Autor: Tom Küster
Quelle: Stiftung Warentest, Berlin



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      Edelstahlbecher von Emsa, Contigo und Starbucks „sehr gut“
      Die optimale Trinktemperatur von Heißgetränken liegt zwischen 60 und 70 Grad. Um herauszufinden, wie gut die Thermobecher isolieren, haben die Warentester von „Saldo“ die Temperatur von anfänglich 80 Grad heißem Wasser nach zwei und vier Stunden erneut gemessen. Hierbei hatten die Becher aus Edelstahl im Vergleich zu Bechern aus Acryl die Nase eindeutig vorn: Drei Modelle hielten auch nach zwei Stunden noch eine Temperatur von 63 Grad und bestanden den Test insgesamt mit „sehr gut“ – sie alle sind aus Edelstahl und in Deutschland ebenfalls erhältlich:

      • Emsa Travel Mug Brombeere für zirka 21 Euro
      • Contigo West Loop Thermobecher blau für zirka 29 Euro
      • Starbucks Edelstahl-Thermobecher für etwa 21 Euro

      Ein Nachteil des Starbucks-Bechers ist allerdings, dass er im Test den Kaffeegeruch stark annahm. Mit der Note „gut“ schnitt der Touch Travel Mug von Nespresso ab – hierzulande ist er für zirka 20 Euro erhältlich.
       

      Der Coffee to go ist vor allem morgens und an kalten Tagen eine echte Wohltat (Bild: Pixabay).


      Ikea, McDonalds und Tchibo im Mittelfeld
      Außer dem Warmhaltevermögen prüfte „Saldo“ auch, wie stark sich die Becheroberfläche erhitzt, ob die Thermobecher dicht und robust sind und wie gut sich die Isolierbecher handhaben lassen. Auch wurden die Becher auf Schadstoffe untersucht. Dabei landeten die Modelle von Ikea, McDonalds und Tchibo nur im Mittelfeld. Ein zweites Modell von Starbucks, der Xoxo-Acrylbecher, fiel in dem Test durch – es isoliert längst nicht so gut wie das Modell aus Edelstahl.

       

      Mit Mehrwegbechern Geld sparen – und die Umwelt schützen
      Wer seinen Kaffee oder Tee zu Hause brüht oder aufgießt und im Isolierbecher mitnimmt, statt beim Bäcker einzukehren, spart Geld – das ist keine Überraschung. Aber auch bei vielen Kaffee- und Bäckerei-Ketten lässt sich mit einem Mehrwegbecher Geld sparen. Denn viele von ihnen bieten ihren Kunden mittlerweile Rabatte von bis zu 30 Cent, wenn sie den Coffee to go im eigenen Becher statt im Wegwerfbecher aus Pappe mitnehmen. Und aus Sicht des Umweltschutzes sind Thermobecher ohnehin zu empfehlen: Laut Deutscher Umwelthilfe landen allein in Deutschland pro Stunde 320.000 Pappbecher im Müll.

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