Welche Maßnahme spart wie viel Kohlendioxid?

08. June 2017 | Energiespartipps

Es gibt jede Menge Möglichkeiten, CO2 zu sparen. Das Gute daran: Viele sind einfach umzusetzen, senken die Lebensqualität in keiner Weise und erfordern kaum Umstellungen im Alltag. Dafür sind sie enorm sinnvoll, denn in den vergangenen 150 Jahren stieg die CO2-Menge in der Atmosphäre um 40 %. Im Jahr 2014 steuerte jeder Bundesbürger im Durchschnitt 9,3 Tonnen dazu bei. Doch welche Maßnahme spart wie viel CO2? Hier sind Antworten: zehn Energiespartipps von Greenpeace, die für das Klima wirklich etwas bringen.

 

1. Strom vom unabhängigen Öko-Anbieter
Der Wechsel ist ganz einfach und bringt enorm viel für das Klima: Ein durchschnittlicher Drei- bis Vier-Personen-Haushalt kann dadurch im Jahr bis zu 1,9 Tonnen CO2 einsparen.

 

2. Mit Fahrrad, Bus oder Bahn zur Arbeit
Wer pro Tag rund 20 Kilometer Arbeitsweg zurücklegt und sein Auto stehen lässt, spart bei einem durchschnittlichen Benzinverbrauch von acht Litern auf 100 Kilometer rund 640 Kilogramm CO2 im Jahr.

 

3. Weniger Fleisch auf dem Teller
Wer sich ausgewogen und fleischreduziert ernährt (oder sogar Vegetarier ist), reduziert seine jährlichen Emissionen um rund 400 Kilogramm CO2.

 

4. Kurzstreckenflüge canceln
Ein einziger Hin- und Rückflug Hamburg – München verursacht 340 Kilogramm CO2. Die Bahnfahrt dauert länger, ist aber viel umweltfreundlicher.

 

5. Bio aus der Region ins Körbchen
Beim Bio-Anbau wird im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft nur etwa die Hälfte der Energiemenge benötigt. Außerdem entstehen bei langen Transportwegen überflüssige Emissionen: Schon eine Mahlzeit von 100 Gramm Spargel aus Chile verursacht allein durch den Transport 1,7 Kilogramm CO2. Isst man dagegen zur Spargelzeit aus der eigenen Region, beläuft sich der CO2-Ausstoß auf nur noch 60 Gramm.
 

Auch regionale Bio-Produkte verbessern die persönliche CO2-Bilanz merklich (Bild: Pixabay).


6. Heizung runterdrehen
Keiner soll im Kalten sitzen! Aber das Absenken der Raumtemperatur um nur ein Grad Celsius senkt die jährlichen CO2-Emissionen eines Vier-Personen-Haushalts bereits um rund 350 Kilogramm. Senkt man die Temperatur in der Wohnung über Nacht generell auf 15 bis 16 Grad, spart das noch einmal knapp 300 Kilogramm CO2.

 

7. Volle Maschine, niedrige Temperatur
Die Vorwäsche weglassen, grundsätzlich mit höchstens 60 Grad und nur in Ausnahmefällen mit 95 Grad waschen – denn die Wäsche wird meist auch bei 30 bis 40 Grad sauber. Anschließend die Wäsche nicht in den Trockner geben, sondern auf die Leine hängen. Hier beträgt das Einsparpotenzial bis zu 330 Kilogramm CO2 pro Person und Jahr.

 

8. Energiefresser im Laden lassen
Wer Neuanschaffungen macht, sollte auf die Energieeffizienz der Geräte achten: Nicht immer ist das billigste Gerät auf Dauer auch das preisgünstigste. Hier sind Einsparungen von bis zu 50 % möglich.

 

9. Bye-bye Standby
Standby-Schaltungen sind praktisch, weil man nicht mehr vom Sofa runter muss, um Fernseher oder Stereoanlage einzuschalten. Aber die Geräte verbrauchen auch im Standby Energie – oft sogar unnötig viel. Geräte, die keinen Ausschalter haben, sollten an eine abschaltbare Steckdosenleiste angeschlossen werden. So lassen sich pro Haushalt bis zu 300 Kilogramm CO2 pro Jahr sparen.

 

10. Beleuchtung mit LEDs
LED-Lampen benötigen bis zu 90 % weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Dementsprechend hoch ist auch das Einsparpotenzial beim Lampentausch – bezogen auf die Kilowattstunden Strom, die Stromkosten und die CO2-Emissionen.

 

Wer wissen möchte, wie seine persönliche CO2-Bilanz aussieht und wie sich diese Bilanz durch individuelle Klimaschutzmaßnahmen verändert, kann dies mithilfe des Online-CO2-Rechners der EnergieAgentur.NRW herausfinden.


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Autor: Tom Küster
Quelle: Greenpeace, Hamburg



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      1. Strom vom unabhängigen Öko-Anbieter
      Der Wechsel ist ganz einfach und bringt enorm viel für das Klima: Ein durchschnittlicher Drei- bis Vier-Personen-Haushalt kann dadurch im Jahr bis zu 1,9 Tonnen CO2 einsparen.

       

      2. Mit Fahrrad, Bus oder Bahn zur Arbeit
      Wer pro Tag rund 20 Kilometer Arbeitsweg zurücklegt und sein Auto stehen lässt, spart bei einem durchschnittlichen Benzinverbrauch von acht Litern auf 100 Kilometer rund 640 Kilogramm CO2 im Jahr.

       

      3. Weniger Fleisch auf dem Teller
      Wer sich ausgewogen und fleischreduziert ernährt (oder sogar Vegetarier ist), reduziert seine jährlichen Emissionen um rund 400 Kilogramm CO2.

       

      4. Kurzstreckenflüge canceln
      Ein einziger Hin- und Rückflug Hamburg – München verursacht 340 Kilogramm CO2. Die Bahnfahrt dauert länger, ist aber viel umweltfreundlicher.

       

      5. Bio aus der Region ins Körbchen
      Beim Bio-Anbau wird im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft nur etwa die Hälfte der Energiemenge benötigt. Außerdem entstehen bei langen Transportwegen überflüssige Emissionen: Schon eine Mahlzeit von 100 Gramm Spargel aus Chile verursacht allein durch den Transport 1,7 Kilogramm CO2. Isst man dagegen zur Spargelzeit aus der eigenen Region, beläuft sich der CO2-Ausstoß auf nur noch 60 Gramm.
       

      Auch regionale Bio-Produkte verbessern die persönliche CO2-Bilanz merklich (Bild: Pixabay).


      6. Heizung runterdrehen
      Keiner soll im Kalten sitzen! Aber das Absenken der Raumtemperatur um nur ein Grad Celsius senkt die jährlichen CO2-Emissionen eines Vier-Personen-Haushalts bereits um rund 350 Kilogramm. Senkt man die Temperatur in der Wohnung über Nacht generell auf 15 bis 16 Grad, spart das noch einmal knapp 300 Kilogramm CO2.

       

      7. Volle Maschine, niedrige Temperatur
      Die Vorwäsche weglassen, grundsätzlich mit höchstens 60 Grad und nur in Ausnahmefällen mit 95 Grad waschen – denn die Wäsche wird meist auch bei 30 bis 40 Grad sauber. Anschließend die Wäsche nicht in den Trockner geben, sondern auf die Leine hängen. Hier beträgt das Einsparpotenzial bis zu 330 Kilogramm CO2 pro Person und Jahr.

       

      8. Energiefresser im Laden lassen
      Wer Neuanschaffungen macht, sollte auf die Energieeffizienz der Geräte achten: Nicht immer ist das billigste Gerät auf Dauer auch das preisgünstigste. Hier sind Einsparungen von bis zu 50 % möglich.

       

      9. Bye-bye Standby
      Standby-Schaltungen sind praktisch, weil man nicht mehr vom Sofa runter muss, um Fernseher oder Stereoanlage einzuschalten. Aber die Geräte verbrauchen auch im Standby Energie – oft sogar unnötig viel. Geräte, die keinen Ausschalter haben, sollten an eine abschaltbare Steckdosenleiste angeschlossen werden. So lassen sich pro Haushalt bis zu 300 Kilogramm CO2 pro Jahr sparen.

       

      10. Beleuchtung mit LEDs
      LED-Lampen benötigen bis zu 90 % weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Dementsprechend hoch ist auch das Einsparpotenzial beim Lampentausch – bezogen auf die Kilowattstunden Strom, die Stromkosten und die CO2-Emissionen.

       

      Wer wissen möchte, wie seine persönliche CO2-Bilanz aussieht und wie sich diese Bilanz durch individuelle Klimaschutzmaßnahmen verändert, kann dies mithilfe des Online-CO2-Rechners der EnergieAgentur.NRW herausfinden.

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